Skifahren – Ski Alpin

Ski Alpin – beliebter Wintersport in vielen Varianten

Ski Alpin ist eine Sportart, die in den Bergen ausgeübt wird. In Europa gelten die Alpen als sehr beliebtes Wintersportgebiet für diese Sportart. Der Sport teilt sich in verschiedene Disziplinen auf, die jährlich von den Profis im Weltcup ausgetragen werden. Viele der Disziplinen sind zudem olympisch und erfreuen sich bei vielen Fans großer Beliebtheit. Für die Ausübung des Sports ist eine Ausrüstung notwendig, die von hochwertiger Qualität sein sollte, denn der Sport ist nicht ungefährlich. Die Ausrüstung sollte an die Körpergröße des Sportlers angepasst sein. Dies dient dem optimalen Schutz und sorgt für Sicherheit während des Fahrens.

Eine kleine Geschichte zum Ski Alpin

Früher war das Skifahren seinem Ursprung nach kein Freizeitsport. Es entwickelte sich vor ungefähr 5000 Jahren, als die Menschen auch im Winter bei Schnee jagen mussten. Wichtig waren Schnelligkeit und Wendigkeit. Zum Einsatz kamen längliche Schneeschuhe, mit denen auch im tiefen Schnee rutschend ein Vorwärtskommen möglich war. Derartige Reste von Schneeschuhen wurden in Zentralasien in der Mongolei und in der Türkei gefunden. Auch in Skandinavien konnte die Nutzung dieser Schneeschuhe nachgewiesen werden. Dort wurden sie vor ca. 4000 Jahren benutzt.

Der moderne Skilauf fand seinen Ursprung ebenfalls in Skandinavien. Um 1860 fand der Sport seine ersten Anhänger. Etwa 20 Jahre später folgten Österreich, die Schweiz und Deutschland. Aus England ist überliefert, dass die Sportler stundenlange Fußmärsche auf den Berg für schnelle und auch gefährliche Abfahrten in Kauf nahmen. Damals waren Sessellifte und präparierte Pisten noch nicht bekannt.

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Ausrüstung für den alpinen Skisport

Skitypen
Alpine Skier sind mit Stahlkanten bestückt und bieten auf festem Schnee und auch auf Eis einen sehr guten Halt. Für Abfahrt und Super G kommen Speedskier zum Einsatz. Sie sind für das Geschwindigkeitsfahren gut geeignet.

Speedskier sind sehr lang und haben einen großen Konstruktionsradius. Die durch das IFS festgelegte Länge beträgt bei Männern 218cm und bei Frauen 210cm. Speedskier sind in ihrer Materialbeschaffenheit relativ weich konstruiert. So wird eine bestmögliche Haftung auf der Piste erreicht.

Twintips sind Skier, die sich sehr gut für das Fahren im hohen Schnee eignen. Sie sind an den Enden aufgebogen. Auch Powderski sind aufgrund ihrer breiten Konstruktion für das Fahren im Tiefschnee sehr gut geeignet.

Fahrtechnik

Es gibt verschiedene Fahrtechniken, deren Einsatz von der Art der Piste und von dem Können des Fahrers abhängig sind.

Falllinie
Im abfallenden Gelände gleitet der Ski mit einer Schussfahrt den Hang hinunter. Dabei wird die gerade Fahrt auch als Falllinie bezeichnet. Diese Art des Abfahrens beschreibt die grundlegende Fahrtechnik.

Bogen und Bogenwechsel
Hier ist das seitliches Abbiegen zum Hang aus der Schrägfahrt oder Schussfahrt heraus gemeint. Diese Technik wird als Bogen bezeichnet. Möglich ist es auch, mit einem ein Bogenwechsel über die Falllinie zu fahren. Dies wird als Schwung bezeichnet. Dabei können die Schwungtechniken sehr verschieden sein. Es hängt immer davon ab, wie der Bogen angesteuert wird. Die Fahrweise kann ästhetisch oder funktional sein.

Richtungswechsel und Kontrolle der Geschwindigkeit
Mit dem Schwung aus der Schussfahrt kann der Skifahrer einen Richtungswechsel über die Falllinie herbeiführen. Dabei kann über die Schwungtechnik die Geschwindigkeit am Hang kontrolliert werden. Die Schwünge und das Aussteuern der Bögen dient dazu, die Bewegungsästhetik und die Geschwindigkeit optimal zu erleben.

Spezielle Techniken

Es gibt verschiedene spezielle Techniken, die dem Ski Alpin zugeordnet werden.

  • Tiefschneefahren bezeichnet das Skifahren auf einer nicht präparierten Piste mit tiefem Schnee oder lockerem Neuschnee.
  • Buckelpistenfahren wird auf Pisten mit kleiner Hügelbildung ausgeführt.
  • Beim Carving werden die Schwünge vollständig auf den Skikanten gefahren.
  • Beim Freeriden wird der Ski durch nicht präpariertes Gelände geführt.
  • Das Skibergsteigen ist eine spezielle Art des winterlichen Bergsteigens, das mit Skifellen durchgeführt wird. Die Skier sind mit Tourenbindungen versehen. Nach dem Aufstieg erfolgt eine Abfahrt mit verschiedenen Techniken.

Verschiedene Arten von Skiern für spezielle Fahrtechniken

Es ist ratsam, für die gewünschte Fahrtechnik den passenden Ski zu kaufen. Dies bringt nicht nur sehr gute sportliche Ergebnisse, sondern dient auch der Sicherheit. Für nahezu jede Fahrtechnik gibt es den passenden Ski:

  • Alpinski sind mit Stahlkanten bestückt und bieten auf festem Schnee und auch auf Eis einen sehr guten Halt.
  • Der Carving-Ski wird auch zu den alpinen Skiern gezählt. Er eignet sich für entsprechend präparierte Pisten.
  • Der Speedski eignet sich für Abfahrt, Super G und das Geschwindigkeitsfahren. Der Ski ist sehr lang und hat einen großen Konstruktionsradius.
  • Twintips wurden für das Fahren in hohem Schnee entwickelt. Sie sind an den Enden aufgebogen sind. Mit diesem Ski ist das Rückwärts fahren möglich.
  • Als Rocker werden Skier mit negativer Verspannung bezeichnet.
  • Tourenski sind aus leichterem Material hergestellt. Sie dienen nicht nur der Abfahrt, sondern eignen sich auch für den Aufstieg.

Welcher Ski passt zu mir?

Vor dem Kauf des passenden Ski sollten Sie entscheiden, auf welchen Pisten Sie fahren möchten. Danach wählen Sie einen Ski aus den angebotenen Arten aus. Achten Sie beim Kauf grundsätzlich darauf, dass die Länge des Ski nicht nur zu der gewählten Sportart, sondern auch zu Ihrer Körpergröße passt.

Für das Fahren im Tiefschnee und in Gelände ist der Rocker als Weiterentwicklung des Carving Skis eine sehr gute Wahl. Der Ski macht viel Spaß, weil er sich im Gelände gut bewegen lässt und sanft durch den Tiefschnee gleitet.

Der Twintip ist hinten wie vorne gleich konstruiert. Er gleitet gut und erlaubt auch den einen oder anderen Sprung. Selbst das Rückwärts fahren funktioniert mit diesem Ski. Für Hügel und Mulden ist er genau die richtige Wahl.

Der Tourenski ist ein Allrounder, mit dem Sie in den Bergen und auf dem Gelände fahren können. Er ist für Sie die richtige Wahl, wenn Sie gern abseits von Pisten und Liften fahren.
Der Freerider gleitet am besten im Tiefschnee und eignet sich für Pisten weniger. Besonders gut fahren Sie mit diesem Ski im tiefen Neuschnee.

Ausrüstung und Zubehör

Neben dem Ski sollten Sie Wert auf eine gute Ausrüstung legen. Sie schützt stark beanspruchte und empfindliche Körperpartien und dient vor allem der Sicherheit.

  • Skischuhe sollten zur Bindung am Ski passen. Sie sollten so gearbeitet sein, dass sich der Schuh im Falle eines Sturzes von der Bindung löst. Der Schuh sollte exakt passen. Sie haben die Wahl zwischen Tourenskischuhen und Freerideskischuhen.
  • Ski-und Snowboardhelme gibt es in verschiedenen Bauweisen. Der Helm sollte passend zur Größe und Form des Kopfes gekauft werden. Das Äußere des Helm ist robust, während das Futter aus Mesh oder einer anderen Polsterung besteht. Helme in Mold-Bauweise sind meistens Kinderhelme mit harter Außenschake, die direkt mit einem weichen Schaum verbunden ist. Hybridhelme sind teurer und eignen sich für die Verwendung im Profisport.
  • Skibrillen, auch Schneebrille oder Ski Goggle genannt, schließen um die Augen dicht ab. Dies wird durch ein feines Polster erreicht. Die meisten Skibrillen sind verspiegelt und haben einen photochromatischen Effekt. Die Gläser passen sich der Helligkeit an und sind oftmals mit einem Polarisationsfilter ausgestattet. Dieser verhindert grelles weißes Licht, das in die Augen dringt. Die Ski Goggle schützt die Augen auch vor herumwirbelnden Eis oder Schneebrocken. Sie ist so beschaffen das sie von innen nicht beschlägt.
  • Ski Protektoren sind seit einigen Jahren Standart beim Alpinski und beim Snowborden. Es werden Protektorenwesten für den Schutz des Torsos angeboten, die einen optimalen Schutz der Wirbelsäule und einen Durchschlagschutz für den Rücken bieten.
  • Skifelle sind ein unverzichtbares Utensil, wenn Tourenskifahrer den Berg hinauffahren. Sie sind in eine Richtung gebürstet und verhindern das zurück Rutschen des Skis. Nach vorn haben sie gute Gleiteigenschaften.
  • Skistöcke werden als Gleichgewichtshilfen verwendet und müssen passend zur Körpergröße gekauft werden.
  • Als weiteres Zubehör gibt es Skiwerkzeuge, Wachsentferner, Wachseisen für den Skiwachs, Skibürsten und eine Repair Candle für unterwegs.
  • Skiwachs schützt den Ski vor Korrosion und Oxidation. Außerdem verbessert er die Gleiteigenschaften. Unterschieden wird zwischen Kalt-und Heißwachs. Beide Varianten sorgen für gute Gleiteigenschaften des Skiers.

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